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Walgesang

Strophe I

Oft sehe ich im Leben,
So gern ich es auch lebe,
Nicht wirklich einen Sinn.
Dann komm ich mir so hilflos vor
Und seh' den Wald vor Bäumen nicht,
Wenn das ewige "Warum?"
Mir den Kopf verdreht.
Träume ich mich dann ans Meer,
Wo Wellen meine Füße streicheln
Und Möwen mich zum Fliegen rufen,
Dann öffnen meine Augen sich.
Sehen bis zum Horizont,
Sehen tief in mein Herz,
Tief wie der Ozean.
Refrain

Wie die Flut den Meeresstrand
So flute ich meine Seele,
Die viel zu lang schon trocken stand,
Nicht wusste, was ihr fehlte.

Die Wüste aus Ratlosigkeit,
Aus Ignoranz und Lethargie
Begrüne ich mit Hoffnung,
Mit Rücksicht und mit Phantasie.

Mit Leuchten in den Augen
Verlier' ich den Verstand und dann
Erzähle ich von meinem Plan,
Der den Schweinswal retten kann.

Denn bald geht eine Sonne auf,
Die für alle scheint!
Strophe II

Oft sehe ich im Leben,
So gern ich es auch lebe,
So vieles, das mich stört.
Dann komm ich mir so machtlos vor
Und gar nichts ändert sich,
Wenn das ewige "Nein!"
Mir das Herz verschließt.
Träume ich mich dann ans Meer,
Wo Wind durch meine Haare jagt
Und Wale ich vom Strand aus seh'
Dann weitet sich mein Blick.
Und ich erkenne
Im Wasser mein Spiegelbild.
Und plötzlich wird mir alles klar.

Soundfile
von Marius Köpf
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